MINT für Kinder: Technik, Physik und Weltall

MINT für Kinder: Technik, Physik und Weltall

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. In diesem Bereich geht es um das, was man anfassen und ausprobieren würde, wenn man könnte: Wie greifen Zahnräder ineinander, wann leuchtet eine Lampe, warum schwimmt Holz und Stein nicht, was zieht ein Magnet an.

Die Planeten-Reise ist der jüngste Zugang und zeigt, worauf es hier ankommt. Die Planeten werden nicht abgefragt, sondern in Reihen gelegt: Einmal nach Abstand zur Sonne, einmal nach Größe. Dass beides eine andere Reihenfolge ergibt, ist die eigentliche Einsicht: Merkur ist der erste und zugleich der kleinste.

6 Spiele für diesen Bereich

👨‍👩‍👧 Fragen zu „MINT für Kinder: Technik, Physik und Weltall“

Sind die Darstellungen maßstabsgetreu?

Wo es geht, ja, und wo es nicht geht, steht es dabei. Jupiter ist neunundzwanzigmal so breit wie Merkur; in einer Reihe aus acht Planeten auf einem Handy wäre Merkur zwei Pixel groß. Deshalb entscheidet eine Rechnung, ob maßstäblich gezeichnet wird: bei den vier inneren Planeten ja, bei allen acht nicht. Der echte Größenvergleich hat dafür eine eigene, breitere Fläche.

Braucht mein Kind Vorwissen in Physik?

Nein. Die Spiele beginnen bei der Beobachtung, nicht bei der Erklärung. Beim Stromkreis verbindet man Bauteile und sieht, ob die Lampe leuchtet; die Regel dahinter ergibt sich aus dem Ausprobieren. Beim Magneten geht es zuerst nur darum, was hängen bleibt und was nicht. Fachbegriffe kommen später und immer nach der Erfahrung.

Ab welchem Alter ist MINT sinnvoll?

Die einfacheren Spiele wie Magnet, Schwimmt oder sinkt und Zahnräder funktionieren ab der Vorschule, weil sie mit Ja-Nein-Entscheidungen und Bildern auskommen. Die Planeten-Reise und der Stromkreis werden ab der zweiten Klasse interessant, weil dort mehrere Bedingungen gleichzeitig zu bedenken sind.

Warum fehlen bei den Planeten die Monde?

Weil ihre Zahl sich ändert. Bei Saturn wurden in den letzten Jahren dutzende neue entdeckt; jede Zahl, die man heute hineinschreibt, ist in zwei Jahren falsch. Stattdessen stehen dort Angaben, die stabil sind: Durchmesser, Abstand zur Sonne, Länge eines Jahres, und Besonderheiten wie die Ringe oder die schnellsten Winde des Sonnensystems.