Sachaufgaben zum Ausdrucken

📝 Sachaufgaben zum Ausdrucken

„7 + 5" kann fast jedes Kind der zweiten Klasse. „Lena hat 7 Murmeln und bekommt 5 dazu" ist dieselbe Aufgabe und für viele eine ganz andere. Genau dieser Schritt wird hier geübt: aus einem Satz die Rechnung herauszulesen. Deshalb steht auf dem Blatt Platz für beides, für die Rechnung und für die Antwort, und auf dem Lösungsblatt steht die Rechnung mit dabei.

Sechs Aufgabentypen decken die Grundvorstellungen ab, an denen Sachaufgaben hängen: dazubekommen, weggeben, vergleichen, mehrere gleiche Päckchen, gerecht aufteilen und der Preis mehrerer Stücke. Welche davon vorkommen, hängt an der gewählten Klassenstufe. Bei jedem Klick entsteht ein neues Blatt, keine Aufgabe steht zweimal darauf, und das Teilen geht immer ohne Rest auf.

Klassenstufe

Dazubekommen · Weggeben · Wer hat mehr? · Mehrere Päckchen

Wie viele Aufgaben

Sachaufgaben

Name:Datum:

Klasse 2 · 6 Aufgaben

Lies die Aufgabe genau. Schreibe zuerst die Rechnung auf, dann die Antwort.

  1. Hanna hat 9 Kekse. Hanna bekommt 9 dazu.

    Wie viele Kekse hat Hanna jetzt?

    Rechnung:

    Antwort:

  2. Marie hat 11 Blumen. Marie schenkt Deniz 8 Blumen.

    Wie viele Blumen hat Marie noch?

    Rechnung:

    Antwort:

  3. Lara kauft 5 Päckchen. In jedem Päckchen sind 4 Karten.

    Wie viele Karten sind das zusammen?

    Rechnung:

    Antwort:

  4. Ayşe hat 3 Äpfel. Ayşe bekommt 3 dazu.

    Wie viele Äpfel hat Ayşe jetzt?

    Rechnung:

    Antwort:

  5. Jonas hat 9 Karten. Jonas schenkt Hanna 6 Karten.

    Wie viele Karten hat Jonas noch?

    Rechnung:

    Antwort:

  6. Jonas hat 8 Steine. Marie hat 2 Steine.

    Wie viele Steine hat Jonas mehr als Marie?

    Rechnung:

    Antwort:

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👨‍👩‍👧 Fragen zu Sachaufgaben zum Ausdrucken

Warum tut sich mein Kind bei Textaufgaben so viel schwerer als beim Rechnen?

Weil zwei ganz verschiedene Dinge verlangt werden. Das Rechnen ist geübt; das Übersetzen einer Geschichte in eine Rechnung ist es meistens nicht. Hilfreich ist, die Aufgabe laut vorlesen zu lassen und dann zu fragen: „Wird es mehr oder weniger?" Wer das beantworten kann, hat die Rechenart gefunden, und der Rest ist die Übung, die schon sitzt.

Warum soll die Rechnung aufgeschrieben werden und nicht nur das Ergebnis?

Weil man am Ergebnis allein nicht sieht, ob ein Kind die Aufgabe verstanden oder geraten hat. Bei „Lena hat 12, schenkt 5 weg" liegt die richtige Antwort nah, auch wenn jemand einfach die kleinere von der größeren Zahl abzieht, ohne zu wissen warum. Die hingeschriebene Rechnung zeigt den Gedanken, und wenn etwas schiefging, sieht man auf dem Lösungsblatt, an welcher Stelle.

Kommen auch Aufgaben vor, die nicht aufgehen?

Nein, und das ist Absicht. Jede Teilaufgabe ist rückwärts gebaut, damit sie ohne Rest aufgeht; bei den Abzieh-Aufgaben bleibt immer etwas übrig, und beim Vergleichen hat nie jemand gleich viel. Auf einem Bildschirm könnte man so etwas abfangen, auf Papier nicht: Dort merkt es niemand, bis das Lösungsblatt nicht zu dem passt, was das Kind ausgerechnet hat.

Ab welcher Klasse sind Sachaufgaben sinnvoll?

Sobald ein Kind selbst lesen kann, also ab der Mitte der ersten Klasse. Auf Klasse 1 und 2 kommen nur Dazubekommen und Weggeben vor: Die beiden Vorstellungen, die dem Alltag am nächsten sind. Vergleichen ist erfahrungsgemäß schwerer als beide, weil nichts passiert: Es wird nichts genommen und nichts gegeben, sondern nur festgestellt. Deshalb steht es erst ab Klasse 2.