Logikspiele für Kinder
Logik ist die Fähigkeit, aus dem, was man weiß, das zu folgern, was man noch nicht weiß. Sie braucht keine Vorkenntnisse: kein Rechnen, kein Lesen, keine Vokabeln. Sie lässt sich deshalb schon vor der Einschulung üben. Genau das machen diese Spiele.
Das Formen-Sudoku ist dafür das beste Beispiel: Dasselbe Rätsel trägt von der ersten Klasse mit einem Vier-mal-vier-Feld voller Formen bis zum klassischen Neun-mal-neun mit Zahlen. Wer ein Feld antippt, sieht seine Zeile, seine Spalte und seinen Block aufleuchten: Die Regel wird sichtbar, statt erklärt zu werden.
Die Birnen-Flotte ist die Suchvariante davon: Irgendwo im Meer liegen Schiffe, und jedes angetippte Feld sagt nur Wasser oder Treffer. Der Trick ist, danach nicht weiterzuraten: Ein Schiff ist länger als ein Feld, also gehört die Umgebung eines Treffers abgesucht, und weil sich Schiffe nie berühren, ist rund um ein versenktes Schiff sicher Wasser. Nebenbei wird dabei das Gitternetz gelesen: „C4" ist Spalte C, Zeile 4.
Der Turm-Baumeister geht dann einen Schritt weiter: Dort ist nicht eine einzelne Antwort richtig oder falsch, sondern eine ganze Folge von Zügen. Ein Stapel Scheiben soll von links nach rechts wandern, bewegt werden darf immer nur die oberste, und eine große Scheibe nie auf einer kleinen liegen. Wer nur auf den nächsten Zug schaut, steht ein paar Züge später fest: Genau diese Erfahrung ist der Sinn der Sache.