Mathe-Lernspiele für die Grundschule

Mathe-Lernspiele für die Grundschule

Rechnen wird leichter, wenn man sieht, was passiert. Deshalb hat hier jedes Spiel ein Bild, das die Rechnung erklärt statt sie nur abzufragen: Die Zahlen-Waage neigt sich genau so weit, wie die Gleichung aus dem Gleichgewicht ist. Die Zehner-Brücke zeigt, warum man 7 + 5 über die 10 rechnet. In der Mathe-Stadt wächst mit jeder gelösten Aufgabe ein Haus. In der Spiegel-Werkstatt liegt eine halbe Figur neben einer roten Achse, und nach jedem richtig gesetzten Kästchen leuchtet kurz auf, von welchem es das Spiegelbild ist. Und in der Diagramm-Werkstatt steht über den Säulen bewusst keine Zahl: Wie hoch eine ist, verrät die Leiste daneben.

Die Spiele decken den Weg von der Vorschule bis in die weiterführende Schule ab: vom Erfassen kleiner Mengen auf einen Blick über das kleine Einmaleins bis zu Gleichungen mit Klammern und dem Umrechnen von Größen. Geometrie gehört ausdrücklich dazu: Formen wiedererkennen, Muster fortsetzen und die Achsensymmetrie, also das Spiegeln an einer Linie. Dazu kommt der Bereich, den viele Eltern gar nicht auf dem Zettel haben, obwohl er in jedem Lehrplan steht: Daten und Zufall, also ein Säulendiagramm lesen und sagen können, ob etwas sicher, möglich oder unmöglich ist. Die Schwierigkeit stellt man pro Kind ein, und es gibt keine Zeitbegrenzung und keine Strafe für einen Fehlversuch: Wer danebenliegt, sieht warum und darf es noch einmal probieren.

21 Spiele für diesen Bereich

1. Klasse bis 4. Klasse

👨‍👩‍👧 Fragen zu Mathe-Lernspiele für die Grundschule

Ab welchem Alter lohnen sich Mathe-Lernspiele?

Sinnvoll wird es, sobald ein Kind Mengen vergleicht und zählt, meist mit vier oder fünf Jahren. Dafür gibt es hier Spiele ohne jede Schriftsprache: Beim Punkte-Blitz erscheinen Punkte in einem Zehnerfeld, und es geht darum, ihre Anzahl auf einen Blick zu erfassen, ohne zu zählen. Diese Fähigkeit heißt Simultanerfassung und ist die Grundlage für alles Weitere. Erst danach folgen Zahlen als Ziffern, dann das Rechnen.

Ersetzen die Spiele das Üben mit Stift und Papier?

Nein, und sie sind auch nicht dafür gedacht. Was sie gut können, ist der Aufbau von Vorstellungen: Warum ein Zehnerübergang funktioniert, was eine Gleichung bedeutet, wie sich Brüche zueinander verhalten. Das Automatisieren von Rechenwegen, also das schnelle Abrufen ohne Nachdenken, braucht weiterhin Wiederholung im Heft. Genau dafür gibt es hier seit Kurzem den Arbeitsblatt-Generator unter „Werkzeuge": Rechenart und Anzahl wählen, ausdrucken, Lösungsblatt liegt bei. Am besten wirkt beides zusammen: hier verstehen, dort festigen.

Wie finde ich das passende Spiel für mein Kind?

Stellen Sie beim Anlegen des Kindes die Klassenstufe ein. Der Spielebereich sortiert dann die Spiele vor, die für diese Stufe gemacht sind, statt alle auf einmal zu zeigen. Innerhalb eines Spiels gibt es zusätzlich meist drei Schwierigkeitsgrade, bei einigen vier. Wenn ein Spiel zu leicht wirkt, ist die höhere Stufe fast immer die bessere Antwort als ein anderes Spiel: Die Bilder bleiben dieselben, nur die Aufgaben wachsen mit.

Was passiert, wenn mein Kind eine Aufgabe falsch löst?

Nichts Unangenehmes. Es gibt keine roten Kreuze, keinen Fehlerzähler und keine Zeit, die abläuft. Stattdessen zeigt das Spiel, woran es lag: Die Waage bleibt schief und deutet an, in welche Richtung es geht; beim Sudoku färbt sich ein Feld weich ein, das gegen eine Regel verstößt. Der nächste Versuch ist immer sofort möglich.