Formen und Muster
Geometrie hat in der Grundschule einen schlechten Ruf als Nebensache, dabei trägt sie zwei Fähigkeiten, die später überall gebraucht werden: räumliches Vorstellen und das Erkennen von Regelmäßigkeit. Beides lässt sich nicht auswendig lernen, sondern nur durch Hinsehen und Ausprobieren aufbauen.
Die fünf Spiele hier gehen von der einfachsten Stufe bis zur anspruchsvollsten. Im Geometrie-Garten geht es um das Wiedererkennen von Formen, unabhängig davon, wie groß oder wie gedreht sie sind. Der Muster-Magier fragt nach der Regel hinter einer Reihe. In der Spiegel-Werkstatt liegt die halbe Figur da und die andere Hälfte muss entstehen: erst an einer senkrechten Achse, zuletzt an einer schrägen. Das Formen-Sudoku verlangt reines Schließen: Es kommt ohne Rechnen und ohne Lesen aus und funktioniert deshalb schon in der ersten Klasse. Auf der Birnen-Baustelle wird die Geometrie räumlich: Welcher Bauplan gehört zu einem Würfelbau, und aus welchem Netz lässt sich ein Würfel falten?